Und alle so: Schland
Mittwoch, 16. Juni 2010
Das war doch mal eine ganz neue
Erfahrung: ein Liga-Wettbewerb im lateinamerikanischen Formationstanz. Sowas hatte ich bis dato noch nie gesehen und was
soll ich sagen, es war sehr unterhaltsam.
Vor diesem Erlebnis hatte ich befürchtet, dass mir die Musik schwer zu schaffen machen würde, denn das, was zu lateinamerikanischen Tänzen so gespielt wird, ist mir eigentlich ein Gräuel. Aber nein, das war kam alles recht flockig daher, kein Rock&Roll natürlich aber durchaus hörenswert.
Dazu jede Menge fürs Auge. Also ich habe mich gut unterhalten gefühlt ![]()

Herzlichen Glückwunsch zu 111 Jahren Grün-Weiß!
Eine Frage bleibt mir aber: Das Weiße ist schon da, wo bleibt das
Grüne?
Haben grade am traditionellen Glühweinfrühschoppen am Nikolaustag teilgenommen. Hicks...
Danach bekam der Hofgarten dann beschwingt einen leichten weihnachtlichen Touch verpaßt...

...und um 14:00h beginnt dann das Musical "West Side Story" im Musicaltheater. Wir sind dabei (Freikarten).
Hoffentlich schafft Werder in der Zeit auch ohne mich das von mir prognostizierte 0:3 in Köln (Ob während dese
Musicals wohl die Zwischenstände bekannt gegeben werden? Das wär' doch mal ein Service. #die Hoffnung stirbt zuletzt)
Heute habe ich erstmals ein Livespiel persönlich (blutenden Herzenes) ausfallen lassen, da ich mich leider nicht so gut fühlte. Ich hoffe, mein Stellvertreter hat sich trotzdem gut amüsiert.
Vom Spiel her wäre für Werder mehr drin gewesen. Dafür hätte es etwas mehr Siegeswillen bedurft. Aber OK, auch die noch gegen Wolfsburg antretenden Mannschaften werden ihre Schwierigkeiten bekommen. Die Wolfsburger rappeln sich schon noch.
Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, hin und wieder rauchend vor dem Pub zu stehen und ganz laut die Stimmung aus demn Stadion zu hören (ist kaum 1.500 Meter weg). Noch schräger ist es, kurz nach Spielende, vorbeieilenden Stadionbesuchern, die offensichtlich 10 Minuten vor Spielende gegangen waren,das Endergebnis vermitteln zu müssen.
Tja, ein Spiel dauert eben mindestens (!) 90 Minuten.
So wurde ich übrigens während dieser 90 Minuten von Hannah (4Jahre) künstlerisch gesehen:


Seit Sonntag morgen dürfen wir nun stolz behaupten, die Platzreife erfolgreich absolviert zu haben.
Die Vorbereitungen darauf (fast tägliches Training) waren mit der Grund, warum es in den letzten Tagen so wenig Beiträge gab. Mir taten abends halt einfach die Finger weh.
Das kommt eben davon, wenn man sich nicht schnell genug umstellen kann. Schließlich hat mein Unterbewußtsein
jahrzehntelang gelernt, dass, will man einen kleinen, weißen Gegenstand fliegen lassen, man mit wilder Wucht darauf
eindreschen muß. Gilt allerdings, wie ich jetzt weiß, nicht beim Golf ![]()
...oder spielen Sie schon Golf?
Nein, ich werde hier keinen Staus zu unserem Eheleben abgeben. Pech gehabt ![]()
Dennoch, heute hatten wir bereits die zweite Übungseinheit unseres Platzreifekurses. Der Schnupperkurs aus dem letzten Urlaub hat also eindeutig Nachwirkungen gezeigt.
Kurzfazit nach den ersten Eindrücken:
Es bereitet schon enorme Schwierigkeiten, dem eigenen Unterbewußtsein jahrzehntelange Erfahrungen wieder abzutrainieren. Will sagen, gelernt ist, dass auf einen Ball, soll er seine Position verändern, schleunigst und mit aller Kraft einzudreschen ist.
Nur nicht beim Golf, da regiert angewandte Physik gepaart mit Technik.
Das umzusetzen, wird noch dauern. Fortsetzung folgt...
Blöd, wenn ein wartungsbedürftiger Pub Beamer Projektor immer zu den spannendesten Spielszenen
sekundenlang mit solch einer Meldung nerven muß.
Das Ding gehört bis zu Beginn der nächsten Spielzeit dringend und gründlichst überholt!
Der Schnupperkurs
im Urlaub zeigt nachträgliche Wirkung.
Wir haben uns doch tatsächlich heute zu einem Platzreifekurs angemeldet.
Na, da werde ich ja künftig was zu bloggen haben ![]()
Wie schon früher angekündigt, waren wir am letzten Samstag live bei einer Boxveranstaltung.
Mein Gesamteindruck: Da das Fernsehen teilweise live übertrug und überall Scheinwerfer brannten, war es unerträglich heiß im Saal. Zumindest da, wo wir saßen. Auch wenn im Innenraum nicht geraucht werden durfte, war die Luft so stickig, dass man alle halbe Stunde einfach nach draußen mußte. Nur einmal in den fünfeinhalb Stunden wurden für fünf (!) Minuten die Dachluken geöffnet. Das war eindeutig zu wenig. Schade, das trübte den Genuß gewaltig.
Was die Kämpfe anging, bin ich zu wenig Experte, um ein fachgerechtes Urteil abzugeben. Doch insgesamt kam es mir wenig spektakulär vor. Auch der Hauptkampf wurde von Ina Menzer klar und souverän gewonnen. Etwas mehr Action hätte es schon sein dürfen. Im TV sieht das immer spannender aus.

Am meisten Stimmung kam noch auf, als Diego zur vorgerückter Stunde am Ring Platz nahm. Er sah eigentlich ganz quicklebendig aus, so gar nicht angeschlagen oder gar verletzt.

Ach ja, Werder ![]()
Ich rede mir das Ganze mal schön und versuche daran zu glauben, dass alles wohl inszeniert ist und Werder am nächsten
Donnerstag mit Glanz und Gloria ins Uefa Cup Finale einzieht. Tja, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.