FAZIT
So, nun doktore ich bereits seit einem Tag nach dem offiziellen Verkaufsstart mit dem iPad herum und habe so manches
ausprobiert.
Darum beginne ich meine kleine Artikelserie etwas ungewöhnlich, nämlich mit dem Fazit vorneweg.
Da stellt sich zunächst mal die Frage: Hat das iPad bislang das gehalten, was ich mir von ihm versprochen
hatte?
Die Antwort in Kurzform: JEIN hat es/nicht.
Das iPad ist (wohlgemerkt für mich, andere werden einiges sicher anders sehen):
- so schön handlich, dass ich es überall mit mir herumtrage
- durchaus intuitiv zu bedienen, auch wenn ich als Windoofs User immer noch Schwierigkeiten mit Teilen der Apple
Philiosophie habe (dazu später einmal mehr)
- verflixt schnell einsatzbereit, weil im Nu hochgefahren
- von der Größe her für viele Anwendungen brauchbarer als das iPhone oder der iPod
- fast schon so was wie eine Zeitung
- ein toller eBook Reader (über meine Einschätzung zum Angebot demnächst mehr)
- ein eingeschränkt guter Video Player (eingeschränkt wegen der spielbaren Formate und der Spiegelung, dazu aber
demnächst mehr)
- das gleiche gilt fürs surfen
- sehr gut, fürs schnelle Mail schreiben und nebenbei Twittern
- toll. um anderen Bilder zu zeigen, das perfekt mobile Fotoalbum
- ganz toll zum daddeln/spielen (sagt jedenfalls meine Frau)
- sehr vielseitig, denn für (fast) alles gibt's eine App
Das iPad ist nicht/kein (für mich):
- (derzeit) zum Bloggen geeignet, dieser Beitrag ensteht aus diesem Grund auch eben nicht auf dem iPad sondern auf
meinem Netbook (warum das so ist, in einer späteren Folge)
- zum Produzieren von Text und Grafik geeignet (über Musik kann ich nichts sagen, ich bin weitestgehend
unmusikalisch)
- MP3 Player, dafür ist es zu groß, das bleibt auch weiterhin meinem iPod vorbehalten (grade unterwegs im Auto)
Alles in allem ist das iPad ein (auf Neuhochdeutsch) tolles Infotainment und Media Consumption Device. Alles was man
lesen, spielen und gucken kann, da hat seine Stärken. Und wie! Ich bin immer wieder begeistert, was in diesen Bereichen
alles möglich ist und wie leicht das geht.
Allerdings hatte ich gehofft, es auch im Produktivbereich einsetzen zu können aber, wie schon gesagt, bloggen geht
(noch?) nicht, Dateien beliebig hin- und herschaufeln auch nur eingeschränkt, da Apples Politik hier sehr restriktiv und
einschränkend ist (Ja, nicht gleich beißen, bitte. Ich weiß, das hat seine Gründe aber ich habe auch die meinen und dazu
später mehr).
Also ich mag mein iPad sehr und gebe es auch nicht wieder her. Was es schon zum jetzigen Zeitpunkt kann, ist
beeindruckend und wie gesagt, es kommt ja immer neues dazu.
Geschrieben von Hiwelt
in moblog
um
16:44
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