Devise: jetzt erst recht!!!
Nachdem ich die ersten Beiträge zu Jan Tißlers Projekt Blogtipps für Einsteiger gelesen habe, kann ich nicht anders, ich muß
einfach auch meinen Senf dazu beitragen.
Kurz vorweg: Ich bin einer aus der Schar der vielen
Gelegenheitsblogger in Kleinbloggersdorf. Und das ist gut so !
Für die möchte ich mit diesem Beitrag
eine Lanze brechen und möglichen
Einsteigern Mut machen, ihren Entschluß, bloggen zu wollen, auch wirklich in die Tat umzusetzen.
Warum? Nun,
mir kommen einfach zu viele Du solltest und/oder Du musst Empfehlungen in den vielen, wohlgemerkt meist
gut gemeinten, Tippsammlungen vor ![]()
Kleinbloggersdorf ist auch nur ein Abbild unserer Gesellschaft. Hier wie dort, gibt es Kreise, die meinen, hohe Ansprüche stellen zu müssen – an sich ebenso wie an andere. Da liest man dann beispielweise davon, dass, wenn man bloggt, man...
- den Grundsätzen des Journalismus ebenso folgen soll/muß,
- wie einem nicht näher definierten Anspruch nach Ästhetik
- einem Thema folgen soll/muß
- immer fachlich bestens informiert sein soll/muß
- immer gerecht sein soll/muß
- seine Meinung nicht unreflektiert kundtun soll/muß
sonst käme dabei wenig Lesenswertes heraus und man solle das Bloggen besser gleich ganz sein lassen.
Tut mir leid aber diese Art des Anspruchdenkens ärgert mich. Ich habe für mich entschieden: Das alles soll/muß ich nicht!
Niemand wird gezwungen, mein Geschreibsel zur Kenntnis zu nehmen. Wer es dennoch tut, hat natürlich das Recht, mich zu kritisieren und das habe ich zu akzeptieren.
Denn, es gilt der Grundsatz: Man kann alles tun, muß aber wissen, dass alles was man tut, auch Konsequenzen hat.
Sofern ich das bedacht habe und mir über die möglichen Folgen meines Handelns im klaren und sie zu tragen bereit bin, brauche ich mir von niemanden sagen zu lassen, ob ich denn nun bloggen sollte oder nicht.
Ich muß nicht ein journalistisch ästhetisches Fachblog aufziehen. Ich kann sehr wohl einfach nur bloggen, um...
- mich selbst oder meine Interessen darzustellen
- Familie und Freunde auf dem laufenden zu halten
- mir damit eine Gedächtnisstütze zu schaffen
- oder schlicht und einfach Spaß zu haben.
Dabei ist es ferner völlig egal, ob Du Dich für Dein Blog einer Fertiglösung bedienst oder eines im eigenen Webspace einrichtest (Bloghoster wie auch open source Lösungen gibt es viele, einfach mal danach googeln). Die Technik ist da und verfügbar – nutze sie einfach.
Was kann Dir denn schlimmstenfalls passieren? Wenn es niemanden interessiert, wirst Du schlichtweg ignoriert werden.
Richte Dich einfach, wie im richtigen Leben auch, nach den Regeln von Fairness und Anstand, verliere die Gesetze nicht aus den Augen und bitte, bitte achte ein klein wenig auf Deine Rechtschreibung. Ist aber kein Muß, schließlich sind Fehler nur allzu menschlich und Rechtschreibfehler nach drei Reformrunden allemal
Viel Spaß beim Bloggen.








