das in-ear System ist da

Da sind sie nun, meine ersten in-ear Kopfhörer (Ultimate Ears Super.fi 5 Pro von Fischer Amps). Bislang hatte ich nur geschlossene Systeme, da mir die kleinen Stöpsel immer aus dem Ohr fielen. Aber das berichtete ich ja schon.

Zunächst einmal finde ich es gar nicht so leicht, die angepaßten Silikonaufsätze ins Ohr, besser der Gehörgang, zu bekommen. Doch ich denke, das ist Gewohnheitssache.

Wenn sie dann erst einmal fest drin sitzen, dichten sie doch ganz schön ab. Von den Umgebungsgeräuschen ist kaum noch etwas zu hören. Eher schon kann ich meinen eigenen Herzschlag vernehmen. Auch ungewohnt aber so ähnlich hatte ich es mir erhofft. Schließlich will ich Musik oder Sprache hören und nix anderes.

So, jetzt aber den Sound testen. Den Stecker flugs ans Netbook angestöpselt, YouTube aufgerufen, einen Song von Pink Floyd rausgesucht und...

...mir flog bald der Kopf davon. Beide Lautstärkeregler, der vom YouTube Player wie auch der Systemregler waren voll aufgedreht. Boh, haben die kleinen Speaker einen Rumms :-)

Inzwischen sind beide Regler mal grade auf ein Fünftel runtergedreht. Das reicht. Demnächst setze ich den rechts im Bild liegenden Dämpfer ein, um zu sehen, wieviel das bringt.

Inzwischen hängt der Kopfhörer am iPod. Vorteil: Last.fm kommt darüber ohne lästige Werbeunterbrechungen (die sich übrigens nicht leiser stellen oder gar überspringen lassen).

Die Klangqualität ist übrigens fantastisch, selbst beim qualitativ nicht so anspruchsvollen mp3 Material. Bin mal gespannt, wie es mit einer guten CD an meiner großen Anlage klingt. Eine Adapterklinke für deren Eingang gehörte auch zum Lieferunfang (oberes Bild am linken Rand).

Das zweite Bild zeigt die kleinen Stöpsel, die aus den Silikonkissen einen vollwertigen Gerhörschutz machen. Sie dämpfen Umgebungsgeräusche um 18dB. Man kann auf Wunsch auch stärkere bekommen.

Der erste Eindruck überzeugt voll und ganz. Nun muss ich mich noch an das ganz andere Trageverhalten gewöhnen und meinen Ohren und Gehörgängen ein wenig Zeit lassen, sich mit den neuen "Störenfriede" anzufreunden ;-)

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Kommentare

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  1. Malte schreibt:

    Eigentlich wollte ich den ersten Beitrag schon kommentieren, aber wie das immer so ist... Das Konzept finde ich sehr interessant, zuman ich bei den "Normalgroßen" immer das Problem habe, dass es nach einer gewissen Zeit schmerzt. Zur Zeit habe ich kleinere mit verschiedenen Aufsätzen, die man weiter hineinsteckt. Das ist auch schon recht gut. Allerdings ist es bei denen so, dass das Kabel an einer Stelle schon auf geht. Schade bei Deinem System finde ich, dass man scheinbar keine Player an das Kabel hängen kann, also, dass es keine zusätzliche Zugentlastung gibt, an die man den Player hängen könnte. Und vermutlich war es "nicht gerade günstig". Und ob ich beim Radfahren wirklich die Umgebung nur mit -18dB hören möchte, weiß ich auch noch nicht... ;-)


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